22.02.2012
DIE LINKE. Fraktion im Abgeordnetenhaus befand sich am 28. Februar 2012 in Klausur.
Im Mittelpunkt standen drei wichtige Punkte: die Beratung unserer neuen Rolle in der Opposition nach zehn Jahren Regierungsverantwortung, die Neuordnung unserer Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Vorbereitung der Haushaltsberatungen im Abgeordnetenhaus.
Wir wollen die positive Einnahmeentwicklung der Stadt nicht in immer ehrgeizigere Konsolidierungsziele stecken, sondern fragen, was die Stadt braucht, um die drängenden Probleme zu lösen.
Wir wollen die Einnahmebasis stärken und unnötige Ausgaben vermeiden und für eine gerechtere Steuer- und Verteilungspolitik auf Bundesebene eintreten.
Dadurch wollen wir die haushaltspolitischen Spielräume erringen um Schwerpunkte in den Feldern zu setzen, die die Menschen besonders bewegen und die für die Stadt besonders wichtig sin
100 Mio. € einmalig
zusätzlich ca. 10 Mio. € 2012 und 10 Mio. € 2013
Für den Haushalt bedeutet das
-> zus. 300 Lehrerstellen (in 2 Jahresscheiben a 150 Lehrer/-innen)
4,5 Mio. € 2012 und 13,5 Mio. € 2013
-> Lernen in heterogenen Gruppen - Programm für Unterstützung, Beratung und Fortbildung
2,5 Mio. € 2012 und 5 Mio. € 2013
-> Investitionsprogramm Barrierefreie Schule
ab 2013 p.a. 10 Mio. €
10,5 Mio. € 2012 und 21 Mio. € 2013
3 Mio. € 2012 und 3 Mio. € 2013
ab 2013 ca. 40 Mio. €
3 Mio. € 2012 und 3 Mio. € 2013
zusätzlich 3,5 Mio. € 2012 und 3,5 Mio. € 2013
6 Mio. € 2012 und 6 Mio. 2013
0,67 Mio. € p.a.
Querschnittsthemen, bei denen Rot-Rot Standards gesetzt hat, auf ihre Umsetzung zu prüfen
Dies betrifft die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetz und des Partizipations- und Integrationsgesetzes, die Weiterführung der Initiative für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingung bei freien Träger.
Investitionen in Rekommunalisierung: Stromnetze, Wasser
Wir werden Vorschläge für eine nachhaltige Personalentwicklung unterbreiten.
Vermögen des Landes nicht nur fiskalisch nutzen
Wir werden Vorschläge unterbreiten für eine Neuorientierung der Liegenschaftspolitik und der Beteiligungspolitik, die stärker stadtpolitische und soziale Aufgabenstellungen in den Blick nimmt.
Für eine Stärkung der bezirklichen Selbstverwaltung
80 Mio. € 2012 und 80 Mio. € 2013
Die Schwerpunktsetzungen der Linksfraktion sind wichtige Entscheidungen für die Stadt. Daraus ergeben sich Mehrforderungen für 2012 in Höhe von ca. 121 Mio. € und in 2013 in Höhe von 193 Mio. €. Das ist auch finanzierbar, sofern der Senat die gegenwärtig steigenden Einnahmen nicht in immer ehrgeizigere Konsolidierungsziele steckt.
Ausgabe-Spielraum, der sich ergibt, wenn man beim Ziel bliebe, 2020 keine Schulden mehr zu machen:
170 Mio. € 2012 und 290 Mio. € 2013
Darüber hinaus sehen wir Spielräume bei der Erhöhung von Einnahmen z.B.:
14 Mio. € 2013
25 Mio. € 2012 und 50 Mio. € 2013
Weiterhin werden wir gerade bei Großprojekten äußerste Sparsamkeit fordern und nicht zulassen, das Geld für Prestigeprojekte verschleudert wird.