Fraktion Die Linke
im Abgeordnetenhaus von Berlin
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In den vergangenen 5 Jahren haben wir viel geschafft. Wir haben mit Filz und Korruption aufgeräumt und den Landeshaushalt auf solide Füße gestellt. Dabei war soziale Gerechtigkeit die Richtschnur unseres Handelns. Wir haben politische Spielräume zurück erkämpft, die es für die Zukunft zu nutzen gilt. Doch das kann nur ein Anfang gewesen sein.
Trotz großer Erfolge in der Bildungs-, Demokratisierungs- und Integrationspolitik sind Rassismus und Rechtsextremismus immer noch Alltagserscheinungen. Dem entschieden entgegenzutreten ist eine der wichtigsten Forderungen an die sogenannte Mehrheitsgesellschaft.
Berlin kann und muss eine tolerante und weltoffene Stadt werden. Rechtsextremismus und Rassismus müssen konsequent bekämpft werden. Einwanderung muss als Chance begriffen werden. Wir haben in den letzten Jahren mit dem Integrationskonzept und der Förderung von Initiativen gegen Rechtsextremismus Rahmenbedingungen geschaffen, die es zu verteidigen und auszubauen gilt.
Zivilcourage muss gefördert werden, damit die Menschen Mut fassen, selbst aktiv zu werden, für eine friedliche und lebenswerte Stadt.
Dafür will ich mich parlamentarisch und außerparlamentarisch einsetzten.
Ich bin Jahrgang 1962 und in Frankfurt am Main geboren. Seit meinem 18 Lebensjahr lebe ich in Berlin. 2001 wurde ich zum ersten Mal ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Zuvor arbeitete ich als Angestellter.
Politik mache ich seit meinem sechzehnten Lebensjahr in unterschiedlichen Gruppen und Initiativen. Von 1984 bis 1990 war ich Mitglied der Alternativen Liste Berlin. Danach Mitglied der PDS. Von 1995 bis 2007 war ich Mitglied des Landesvorstandes. Von 1997 bis 2003 und von 2005 bis 2007 war ich stellvertretender Landesvorsitzender.
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