Die Studienreformen im Zuge des Bolognaprozesses sind auch in Berlin weit fortgeschritten. Die meisten Studiengänge finden in Form von Modulen, mit studienbegleitenden Prüfungen und im Rahmen einer zweistufigen Studienstruktur statt. Die Proteste der Studierenden im vergangenen Jahr haben jedoch gezeigt, dass eine stärkere Untersetzung der Reformen von politischer Seite notwendig ist. So müssen nicht nur die Studierbarkeit verbessert, sondern auch die Selbstbestimmungsmöglichkeiten von Studierenden erweitert werden. Die reibungslose Mobilität muss selbst für einen begrenzten Hochschulraum wie Berlin-Brandenburg wieder hergestellt werden. Und nicht zuletzt muss sich eine moderne Hochschullandschaft für Menschen ohne Abitur öffnen. Über die Notwendigkeit zum Handeln wollen wir diskutieren.
um 19 Uhr
im Berliner Abgeordnetenhaus, Raum 376
Moderation: Dr. Wolfgang Albers (wissenschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus Berlin)