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Uwe Doering

Uwe Doering

Immer, wenn ich als Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus mit den Kollegen der anderen Fraktionen am Verhandlungstisch für die Durchsetzung unserer Interessen streite, danke ich meiner harten und guten Schule: über 25 Jahren zunächst als Jugendvertreter, später als Mitglied und Vorsitzender des Betriebsrats bei der AEG. Die Erfahrungen dieser Zeit prägen nach wie vor meine Arbeit. 1953 in Wedding geboren, lernte ich im dortigen AEG-Werk, arbeitete als Elektromechaniker und dann eben sehr schnell auch als Interessenvertreter der Belegschaft. Die Erfahrungen dieser Zeit prägen nach wie vor meine Arbeit.

Ganz klar, dass ich als Wahl-Köpenicker – ich wohne seit sechs Jahren hier – und wirtschaftspolitischer Sprecher unserer Fraktion gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von Samsung für den Erhalt des Werkes gekämpft habe. Ich weiß, was es heißt, den Arbeitsplatz zu verlieren, meine Frau und mein Sohn sind arbeitslos. Ich will mich auch zukünftig für den Erhalt und die Schaffung von existenzsichernden Arbeitsplätzen einsetzen. Mittel die zur Finanzierung und Verwaltung von Arbeitslosigkeit eingesetzt werden, sind sinnvoller eingesetzt, wenn sie zur Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen beitragen. Ich meine: Von seiner Arbeit muss man leben können! Deshalb setzte ich mich für einen Mindestlohn von 8,-€/Std. ein.   

Treptow-Köpenick hat sich zu einem hervorragenden Wissenschafts- und Medienstandort entwickelt. Zusammen mit den Technologie- und Gründerzentren sind hier starke Impulsgeber für die wirtschaftliche Enzwicklung vorhanden. Aus Wissen Arbeit machen! Hierfür brauchen wir eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und kleineren technologieorientierten Unternehmen.

Ganz klar auch, dass ich mich als Abgeordneter gegenüber dem Senat und im Parlament für Kündigungsschutz im öffentlichen Dienst, den Erhalt von Mitbestimmungsrechten der Personalräte und die Schaffung eines Stellenpools stark gemacht habe. Das konnten wir ebenso durchsetzen wie mehr Transparenz in Landesunternehmen und in den Bezügen der Abgeordneten, die Einführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden auf Bezirksebene oder die soziale Staffelung der Kitagebühren. 

Soziale Gerechtigkeit und Bürgerbeteiligung sind politische Ziele, die ich seit 1995 als Abgeordneter – zunächst über die Landesliste und dann 1999 sowie 2001 als Köpenicker Direktkandidat gewählt – im Abgeordnetenhaus konsequent verfolge. Mit diesen Zielen habe ich mich 2001 für einen politischen Wechsel nach über 10 Jahren Großer Koalition eingesetzt  und stets darum gerungen, dass sie erkennbare Handschrift unserer Regierungszeit geblieben sind. Ich möchte auch weiterhin dazu beitragen, diese Ziele durchzusetzen.

Im Abgeordnetenhaus

Parlamentarischer Geschäftsführer,
bau- und wohnungspolitischer Sprecher der Linksfraktion.

Mitglied in den Ausschüssen:

  • Wirtschaft, Technologie und Frauen
  • Bauen und Wohnen
Biografisches

52 Jahre, verheiratet, 1 Kind
MdA, Mitglied in der SEW von 1972 bis 1990, Mitglied in der Linkspartei.PDS seit 1999, Mitglied in der IG Metall, Mitglied in der Volkssolidarität, Mitglied der VVN-BdA, Mitglied und Aufsichtsratsmitglied beim FC Union Berlin

Links zum Weiterlesen

Wenn Sie mehr wissen wollen: Hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit und was ich sonst noch so in meiner Freizeit tue. Wenn Sie also mehr über mich erfahren wollen, als auf dieser Seite steht, dann klicken Sie: www.uwe-doering.de

Vor Ort
Mittwoch, 8. September 2010 Uwe Doering

Bürgersprechstunde

17.00 im Kulturzentrum Alte Schule, mit Uwe Doering und Hans Erxlerben  mehr

 
Aus dem Protokoll
Donnerstag, 22. April 2010 Uwe Doering

Wir wollten eine Bürgerbeteiligung

Planungsämter sollen die kostengünstigsten Varianten planen und den Anrainern vorstellen mehr

 
Newsletter
Mittwoch, 14. April 2010 Jutta Matuschek, Uwe Doering

Die GSW geht an die Börse – und DIE LINKE stimmt zu?

Newsletter aus der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus  mehr

 
Donnerstag, 10. Juli 2008 Uwe Doering

Mitbestimmung in Berlin

Im Berliner Abgeordnetenhaus soll bis zur Sommerpause eine Änderung des Personalvertretungsgesetzes beschlossen werden.  mehr

 
Mittwoch, 16. Januar 2008 Uwe Doering

Zur Änderung des Berliner Personalvertretungsgesetzes

Der Berliner Senat hat am Dienstag beschlossen, die Gesetzesvorlage zur Änderung des Berliner Personalvertretungsgesetzes dem Abgeordnetenhaus zu unterbreiten mehr