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Mari Weiß

Mari Weiß

Im Abgeordnetenhaus möchte ich eine überzeugende Jugendpolitik machen. Das heißt für mich Politik mit und von jungen Menschen und nicht nur für sie. Während diese Arbeit auf Bezirksebene noch leicht außerhalb parlamentarischer Strukturen machbar ist - und natürlich auch gemacht wird -, kann man auf Berliner Ebene nur im Parlament etwas erreichen. Leider gibt es bisher nur wenige gute Konzepte zur Jugendpolitik. Zu häufig werden Jugendliche bevormundet oder als Alibi missbraucht.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Jugendliche stärker an Entscheidungen, die sie selbst betreffen, beteiligt werden. Dabei muss man jugendliche Anliegen und Ideen als Gewinn für die Zukunft begreifen. Dieser Ansatz entspricht sozialistischer Politik, die für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe aller einsteht. Das bedeutet nicht nur Chancengleichheit unter Jugendlichen herzustellen, sondern auch endlich Jugendliche selbst aus der Tiefe einer benachteiligten Gruppe zu holen. Man darf nicht vergessen, dass gerade bei Jugendlichen viele gesellschaftliche „Baustellen“ aufeinander treffen: Schulschließungen, fehlende Ausbildungsplätze, Kürzungen des ALGII, Studiengebühren, Drogenpolitik… Eine gute Jugendpolitik ist eine Querschnittspolitik, die in viele Bereiche reinreicht und dort jugendspezifische Ansätze einbringt.

Die Politik, für die ich mich einsetze, ist nicht nur für Jugendliche wichtig: Mehr demokratische Mitwirkungsmöglichkeiten für Jugendliche stärken die Demokratie und tragen zur Eindämmung von rechtsextremistischem Gedankengut bei. Wo Jugendliche Alternativen vorfinden, ist für „Abwege“ kein Platz. Partizipative Jugendpolitik und Antifaschismus gehen Hand in Hand. In Lichtenberg unterstützen wir als Jugendbüro daher das Bündnis alkalij (alternative Kultur für eine antifaschistische Lichtenberger Jugend) mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.

Es muss unser aller Ziel sein, ein Netz aus demokratischen Strukturen aufzubauen, in dem Jugendliche ihren Platz finden und diesen Platz auch gegen rechtsextremistische, rassistische und diskriminierende Tendenzen verteidigen.

Das bringe ich mit

  • ich habe Erfahrungen in der Jugendarbeit, die vom Bezirk bis zu bundesweiten Modellprojekten reichen
  • durch meine Arbeit habe ich Kontakte zu wichtigen außerparlamentarischen Ansprechpartnern im Jugendbereich geknüpft und bin in der Lage, Menschen miteinander zu vernetzen
  • ich bin im projektbezogenen Arbeiten ausgebildet und kann so neue Impulse in eine manchmal starre Sitzungskultur einbringen
  • mein Studium und meine anderen Tätigkeiten öffnen mir weitere Themenbereiche: Antifaschismus, Bildungspolitik, Recht oder Europapolitik
  • ich sprühe voller Ideen, wie man Politik jugendgerechter gestalten kann
Im Abgeordnetenhaus

Mitglied im Fraktionsvorstand,
jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion

Mitglied in den Ausschüssen:

  • Hauptausschuss
  • Bildung, Jugend und Familie
Biografisches

geboren 1984 in Berlin-Lichtenberg

Ausbildung

  • Während der 11. Klasse Auslandsjahr in St. Malo, Frankreich
  • 2003 Abitur (1,4) am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium im Russisch-Zug
  • Seit WS 2003/04 Jura-Studium und Fremdsprachliches Rechtsstudium Französisch, HU Berlin
  • Sept. 2005 bis Juni 2006 Études de droit an der Universität Paris II; Schwerpunkt Europarecht

Thema Jugend

  • Dez. 2002 bis Juli 2004 Praktikum und Mitarbeit in der Servicestelle Jugendbeteiligung; Schwerpunkt Regionalvernetzung
  • Seit Aug. 2003 Aufbau und Mitarbeit in der regionalen Servicestelle Jugendbeteiligung Lichtenberg (»zwix«);
  • Betreuung des Kinder- und Jugendparlamentes
  • März 2004 bis Sept. 2005 Stellv. Sprecherin der LAG Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen
  • Seit 2004 Mitglied im Jugendbeirat der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
  • März-Sept. 2005 Praktikum beim Bezirksstadtrat für Jugend, Bildung und Sport, Michael Räßler-Wolff; Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit

Thema Schule

  • 2002-2004 Vorsitzende des Bezirksschülerausschusses Lichtenberg, Mitglied des Landesschülerausschusses, Mitglied des LandesprecherInnenrates der LandesschülerInnenvertretung Berlin
  • 2003-2005 Bürgerdeputierte im Ausschuss für Bildung und Sport der BVV Lichtenberg

Und sonst?

  • Seit 1999 Mitarbeit im Aktionskreis »Kinder von Tschernobyl«
  • Interviews mit Widerstandskämpfern im Projekt »Relais de la mémoire« in deutsch- französischer Kooperation mit der DRAFD; Zusammenarbeit mit Dr. Hans Coppi
  • 2005 Mitglied des Fachschaftsrates Jura der Humboldt-Universität
  • Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Feb.–Sept. 2005 Mitglied im Projektteam »Bürgerhaushalt Lichtenberg«
Aktuelles

Am 02. Juni 2008 kam mein Sohn Yannik zur Welt.


Newsletter
Montag, 15. Oktober 2007 Mari Weiss, Wolfgang Brauer

Linksfraktion setzt bei kultureller Bildung auf »Jugend kreativ«

Workshop Linksfraktion in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) mehr

 
Donnerstag, 9. Juni 2011 Mari Weiss

Zum Jahresbericht 2011 des Rechnungshofs von Berlin

"Ich danke dem Rechnungshof noch einmal ausdrücklich für die mittlerweile deutlich zukunftsgerichtete Herangehensweise" mehr

 
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Donnerstag, 24. April 2008 Klaus Lederer, Mari Weiss

Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe

Kleine Anfrage 16 / 12 066  mehr